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Vulkane voraus, Regen voraus.

Am nächsten Tag steht ein Ortswechsel an. Das Vulkangebiet rund um den Arenal-See ist unser Ziel. Die alte Rumpel macht ihrem Namen alle Ehre, die Straßen lassen nämlich zu Beginn etwas zu wünschen übrig: Lehm- und Schotterpisten, mit Schlaglöchern, in denen man sich fast verstecken könnte. Der andere Teil der Strecke ist zwar top geteert, aber extrem kurvig und so brauchen wir für ca. 100 km gut 3 Stunden.

Am Ziel beziehen wir im El Castillo del Arenal einen netten Bungalow mit 1A Direktblick auf den Vulkan – sofern er nicht komplett vernebelt wäre. Wir sehen leider nichts. Trotzdem hat der Tag noch ein Highlight zu bieten: wir Tümpeln in den örtlichen „el chollin“ Hot Springs, einem natürlichen Fluss mit Regenwald-Ambiente, in ca. 35 Grad warmen Wasser mitten im Wald gemütlich vor uns hin. Auch der nächste Morgen verheisst wettertechnisch nichts gutes und wir beschließen, gleich weiter zu ziehen, da keine Besserung in Sicht ist. Im Gegenteil: es regnet ordentlich. Unsere für heute geplante Wandertour am Vulkan macht so keinen Sinn.

Das nächste Ziel – ein Zwischenstopp: Tenorio Nationalpark – ist nach 2h Fahrzeit/90 km erreicht. Hier fließt der Rio Celeste, der durch den Zusammenfluss zweier Flüsse mit unterschiedlichem pH Werten (etc.) eine sensationelle, milchig blau/türkis Färbung entwickelt und dann auch noch einen schönen Wasserfall runterdonnert. Die Bilder davon im Internet sind außergewöhnlich! Zwar regnet es bei unserer Ankunft nicht, aber zuvor bzw. Nachts war das wohl der Fall und so ist der Fluss etwas unruhig und hat leider auch wenig von der sensationellen Farbe zu bieten. Es ist ein Jammer. Auf dem Rückweg des 1,5 stündigen Wegs beginnt es in Strömen zu regnen und wir sind in kurzer Zeit vollkommen durchweicht. Das Ganze geht so schnell, dass es gar keinen Sinn macht, die mitgebrachten Regenponchos überzuwerfen. Zumal es nicht kalt ist und unser Gepäck mit trockenen Sachen im Auto auf uns wartet.

Für weitere 2 Stunden Fahrt setzt sich Florian hinters Lenkrad und wir fahren Richtung Rincon Nationalpark, ebenfalls eine Vulkangegend. Unterwegs buchen wir uns in der Paraiso Vulkan Lodge ein und weil es hier so nett ist, bleiben wir mal mindestens 2 Nächte.

Ein Kommentar

  1. gast gast 21. Dezember 2019

    Tja Flo, alles so schön grün! Bedeutet halt auch viel Regen. Trotzdem, es ist warm und ihr habt Urlaub! Viel Spaß noch

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