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Flug oder nicht Flug? Die Anreise

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Kili Airport: -3.429167, 37.074444
Arusha: -3.372301, 36.694414
Endoro Lodge: -3.297670, 35.671653
Tanga: -5.057944, 39.120632
Mambo: -4.503450, 38.217490
Serengeti: -2.153994, 34.685651

Der Start unserer Reise war eine kleine Katastrophe, da braucht man gar nicht groß drum herum zu reden. 6 Stunden vor Abflug hat uns die Nachricht erreicht, dass wir auf einen Flug am nächsten Tag umgebucht wurden, hauptsächlich wegen der zu erwartenden Unwetter in Amsterdam. Unser Stuttgart – Amsterdam Flug war also abgesagt und das bedeutete gleichzeitig, dass wir unsere gebuchte, bezahlte Safari nicht hätten antreten können. Das galt es nun unbedingt zu vermeiden.

Dank mehreren längeren Telefonaten mit der glücklicherweise hilfsbereiten Buchungsfirma und dank Florian, der einen passenden Flug von Nürnberg nach Amsterdam gefunden hat, war Rettung in Sicht. Die Stifte in den Büros wurden sofort fallen gelassen und mit wehenden Fahnen ging es ab in die Frankenmetropole. Renate konnten wir zwischenzeitlich noch für den Flughafentransfer gewinnen und wir konnten unseren Flieger rechtzeitig erwischen. Offen blieb jedoch die Frage, ob wir ab Amsterdam weiter nach Nairobi kommen würden. Wenn die meisten Flüge nach Amsterdam gestrichen sind, weil dort das Wetter schlecht ist, starten dann überhaupt Maschinen ab Amsterdam? Und warum ist der Flug ab Stuttgart (und ab anderen Städten abgesagt), nicht aber ab Nürnberg?

Erstmal sitzen wir jedoch im Nürnberger Sturm-Flieger, der allerdings erst mit einer knappen Stunde Verspätung abheben möchte und uns nach Ankunft eine gefühlte Ewigkeit nicht aussteigen lässt. Als sich endlich die Türen öffnen, bleiben uns noch 10 Minuten bis zum Start des Namibia Fliegers. Nach wie vor gilt es, die Safari nicht zu verpassen und so rasen wir wie bekloppt durch den Schiphol Airport, drängeln uns durch die Passkontrolle und erreichen tatsächlich noch den Flieger, obwohl wir eigentlich schon viel zu spät sind. Aufgrund des Unwetters (Blitze über Amsterdam, weiter nichts) gab es wohl einige Verschiebungen, die auch unseren Anschlussflug betroffen haben. Wir fliegen also heute doch noch nach Afrika – wenn auch durchgeschwitzt und mit pfeifender Lunge

Die letzte Etappe, von Nairobi nach Kilmanjaro Airport, ist somit ein Klacks. Warum während des Gewürztee-Frühstücks im Bistro unsere Namen in Verbindung mit einem Last Call genannt werden ist uns nicht ganz klar, wir liegen eigentlich voll in der Zeit. Vermutlich ist bei der Fliegerei diesmal einfach der Wurm drin. Aber egal, alles ist gut, wir kommen wie geplant an.

Der Transport vom Kili Airport nach Arusha geht mit Local Bussen leider nicht so einfach wie gedacht. Nachdem sich der Preis für ein Taxi von 50 auf 25 USD reduziert hat – lassen wir uns gerne direkt zum Hotel fahren. Unser Clouds View Hotel wirkt relativ neu und ist, nachdem das Warm Wasser angestellt wurde, echt ok.

Nach einem kleinen Nickerchen erkunden wir Arusha. Optisch ist die Stadt nicht der Hit. Ein Typ namens Oswald schließt sich uns an. Er spricht ein wenig deutsch, möchte seine Sprachkenntnisse verbessern (sonst nichts) und uns begleiten. Hmm. Dass das so nicht stimmt ist schon klar, aber er lotst uns ca. 1,5 Stunden durch die Stadt, zeigt uns das alte Fort, Fledermäuse und einen Markt und will am Ende natürlich Geld. Als wir ihm 8 USD geben wird er etwas unfreundlich. Na super!

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