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Trinidad

Wir haben Trinidad als süßes, verschlafenes kleines Städtchen kennengelernt. Die Strassen sind sehr verwinkelt und die Orientierung fällt teilweise etwas schwer. Daher, und auch wegen des Kopfsteinpflasters, sind bequeme Schuhe ein absolutes „muss“.

Die Bedeutung der Gebäude u. Sehenswürdigenkeiten ist in allen Reiseführern beschrieben, aber auch wenn man die Details nicht genau kennt, ist Trinidad einfach interessant und hübsch anzusehen.

Im Vergliche zu anderen Orten wird man hier öfter angesprochen bzw. „angebettelt“. In erster Linie wird allerdings nicht um Geld gebeten, sondern Seife, T-Shirts und Stifte stehen hoch im Kurs.

Es gibt zwei staatlich organisierte Travel-Büros, die verschiedene Touren und Ausflüge anbieten. Unsere Wahl fiel auf eine Reittour. Ca. eine Stunde ging es über Stock und Stein durch eine wunderschöne Landschaft. Für uns Ungeübte war es Anfangs gar nicht so einfach, das Gleichgewicht im Sattel zu halten. Das Tempo war jedoch gemächlich und so war die erste Reitstunde kein Problem. Der Muskelkater am nächsten Tag ist allerdings nicht zu verachten 🙂

Das Ziel des Ausritts ist EL Cubano. Die Wege sind sind gut beschildert und so machte der Guide ein Päuschen während wir uns auf den.40 minütigen Weg zu einem Wasserfall machten. Nach einem erfrischendem Bad liefen wir zu den Gäulen zurück und „galoppierten“ (mehr oder weniger, eher weniger) zurück zum Ausgangspunkt. Egal ob mit Pferden oder nicht, El Cubano ist so schön, dass sollte man gesehen haben.

Eines anderen Tags sind wir mit der Dampflock nach Manaca Iznaga gefahren. Die Tickets gibt es direkt am „Bahnhof“ Trinidat, der Zug ist (wenn er denn fährt, dann manchmal funktioniert er nicht) schon Minuten vorher zu hören. Die Fahrt dauert ca. 1,5 Stunden, dann erreicht man Manaca Iznaga., die frühere Hochburg für Zuckerrohranbau. Hier kann man ein alten Herrenhaus (umgebaut zu Restaurant & Shops) begutachten, einen alten Turm hinaufsteigen und eine alte Zuckerpresse anschauen. Das wars dann leider auch schon, etwas ärgerlich, denn der Zug fährt erst nach 3 Stunden wieder zurück. Die Fahrt an sich ist wirklich außergewöhnlich. Der Zug hält immer mal wieder an, um Wasser aufzutanken und/oder um einzelne Fahrgäste vorne in der Lock mitfahren zu lassen.

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