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Tomohon

Um die erneute Fahrt mit dem Nachtbus zu umgehen, wurde für den Weg zurück ein Auto gechartert, das uns in ca.7 Stunden „runter“ nach Makassar gebracht hat. Den dortigen Flughafen kennen wir nun auch in- und auswendig, da wir 5 Stunden auf den Anschlussflug nach Manado warten mussten.

Dort angekommen dauert die Fahrt nach Tomohon (wieder Hochland) eine weitere Stunde, in der wir mit Weihnachtsmusik beschallt wurden, sensationell! Wie die meisten Asiaten, sind auch die Indonesier absolute Musikliebhaber bzw. begeisterte Sänger. Ein bisher nicht gesehner Trend nennt sich „Family Karaoke“. Hier kann man sich eine Art Wohnzimmer, ausgestattet in verschiedenen Designs und natürlich mit Karaokeanlage, mieten.

Als kleine Entschädigung für diesen unschönen Reisetag hat uns in Tomohon ein Nigel-Nagel-Neues Hotel mit Blick auf den Lokon erwartet.

Tomohon ist ein kleiner Ort, der bekannt ist für Blumen aller Art und für die schöne Landschaft mit vielen Vulkanen.

Auf Touristen ist man hier überhaupt nicht eingestellt und englisch spricht, außer im Hotel, eigentlich niemand. Die Suche nach einem Motorbike hat sich daher äußerst schwierig gestaltet und so sind wir erneut in der Mittagshitze planlos im Ort umhergeirrt, bevor wir in einem abgelegenen Ressort einen fahrbaren Untersatz fanden.

Zu sehen gibt es hier einiges:
Der Vulkan Mahawu, der kleine Linow See mit den heißen Stellen, der große Tondano See.
Der Vulkan Lokon (1.595 m) zählt zu den aktivsten, der Aufstieg zum Krater dauert ca. 1,5 Stunden und führt durch ein derzeit ausgetrocknetes Flussbett. Oben angekommen hat man direkte Sicht in den dampfenden Krater, der alle paar Wochen auch Asche spuckt. Für diese Tour hatten wir einen Guide, uns ordentlich den Berg rauf und runter gescheucht hat.

Abgesehen vom Lokon war Florians Highlight in dieser Region die heiße Quelle (Hatan Pinus Wisata Lahedung). Die Umgebung ist spektakulär, überall blubbert es und es stinkt nach Schwefel. Ein Bad nehmen kann man ebenfalls. Hierzu gibt es ein Foto, das den Titel „woher ich die ansteckenden Krankheiten habe“ tragen könnte. :-))

Apropos „grenzwertige“ Bilder:  Zart besaitete Leser könnten sich beim Anblick der in Käfigen gefangenen Hunde vor dem Verkaufstisch und des gegrillten Hundes oben drauf etwas unwohl fühlen. Andere Länder andere Sitten – aber ein bisschen eklig wars schon. Soweit ich weiß, kann man in der Fleischabteilung noch weiteres fremdartiges Getier finden – muss man aber nicht.

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