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Sumatra – Berastagi: Vulkane und heisse Quellen

Berastagi ist keine schöne Stadt, das Gegenteil ist der Fall. Auf den Straßen ist enorm viel Verkehr und so ist es stickig, schmutzig und laut. Zum Glück haben wir eine einfache aber gute Unterkunft etwas außerhalb, mitten in den Gemüsefeldern.

Den Stopp in Berastagi legen wir ein um a) nicht in einem Rutsch zum Toba Lake fahren zu müssen und b) um den Sibayak Vulkan (2.212m) zu besteigen. Das haben wir gestern auch getan. Nach 8 km Wanderung durch eine grüne, abwechslungsreiche Landschaft ist man oben angekommen und steht am Kraterrand. An vielen Stellen dampft und zischt es ordentlich heraus. Und es riecht natürlich ordentlich nach Schwefel. Florian will gar nicht mehr weg.

Der Rückweg führt an einem kleinen Ort mit vielen Thermalbädern vorbei. Wir wählen die Pariban Hot Springs, eine schöne Anlage, mit vielen Becken, in der man auch übernachten kann. Das Schwimmbad hat rund um die Uhr geöffnet, aber nach 4 Stunden im warmen Wasser sind wir durchgegart und fahren mit dem Minibus eine Ewigkeit nach Hause. In diese gelben Fahrzeuge passen ca. 8-10 Personen und die Fahrer heizen wie die letzte Henker. Grundsätzlich fahren hier alle wie die gestörten (viel zu dicht auf, null Abstand beim Überholen, etc.), aber in den schäbigen Bussen kann einem schon mulmig werden. Allerdings haben wir noch keinen Unfall gesehen.

Am nächsten Tag schlafen wir aus, Florian schaut beim Friseur vorbei (welcher für 2 Euro einen sehr guten Job gemacht hat) und anschließen fahren wir zum Toba Lake. Die Fahrt dauert 4 Stunden und ist wegen der Straßen- und Fahrverhältnisse leider erneut wenig angenehm, dafür aber unterhaltsam. Wir fahren zusammen mit 2 deutschen Mädls die jeweils alleine reisen, viel reden und sich nicht gut leiden können. Köln und Jena – es ist interessant und unterhaltsam 😉

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