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Selamat siang – Guten Tag Sulawesi

In Ermangelung eines regelmäßigen WLANś oder anderer Kommunikationsmöglichkeiten, greifen wir auf die „altmodische“ aber bereits bewährte Blog-Schreiberei zurück. Wann immer technisch möglich, laden wir neue Text u. Bilder zu Euch hoch.

Eigentlich wollten wir ja nur kurz einen positiven Status zur erfolgreichen Ankunft vermelden – Immerhin, nach gut 30 Stunden Reisezeit, was in unserem Fall 13.000 km entspricht.

Die Flüge mit Turkish Airlines waren trotz Holzklasse „erstklassig“ und die Nacht im Airporthotel in Jakarta durchaus in Ordnung.

Gleich am nächsten Morgen ging es weiter mit Lion Air nach Makassar. Lion Air, dass sind die, die kürzliche Kühe auf der Landebahn überfahren hatten und auch sonst u.a. in Punkto Pünktlichkeit nicht den besten Ruf genießen. Und tatsächlich, unser Flug war als annulliert gekennzeichnet, flog dann aber doch und zwar unter anderer Flugnummer und ab einem anderen Gate und ohne dass das irgendwo angeschrieben stand. Ein Wunder, dass das geklappt hat.

Noch viel wundersamer aber ist Sonias, beinahe schon als Spontanheilung zu benennende, Genesung! Fieber, Halsschmerzen, etc – alles fast vollständig während der Fliegerei sozusagen „verflogen“. Wenn man bedenkt, dass wir uns einen Tag vor Abflug noch über die Umbuchungsmöglichkeiten informiert hatten, da zu dem Zeitpunkt nicht ans fliegen zu denken war, ist das fast schon ein bisschen unheimlich.
Ob das nun am Antibiotikum, dem restlichen Medikamentencocktail oder gar an der Zeitverschiebung (interessante Theorie, wir sind ja hier zeitlich voraus!) liegt, ist letztlich egal.

Am Flughafen in Makassar wurden wir heute erstmalig (!) mit persönlichem Namenschild vom gebuchten Fahrer erwartet. Europäische amen sind hier wenig geläufig und weil die Zuordnung von Vorname, Nachname und weitere Infos aus der Buchungsemail für Indonesier nicht ganz eindeutig sind, lautete das Abhol-Schild auf „Sonia Reisepost“. Sehr nett!
Weniger nett war die 5 stündige Fahrt nach Bira. Solch einen Kamikaze Fahrer haben wir noch nicht erlebt. Trotz der Raserei wars bei Ankauft leider schon stockfinster und so haben wir beim Feierabend-„bier in Bira“ das Meer zwar gehört aber nicht sehen können. Wir begnügten uns daher mit dem Wellenrauschen zum einschlafen in unserem schönen, direkt am Meer gelegenen Bungalow und verschoben den Sprung in die Fluten auf den nächsten Tag.

Ein Kommentar

  1. Renate u Rudi 5. Oktober 2013

    Hallo Ihr zwei, das ist ja wirklich ne tolle Idee uns an Eurer Reise teilhaben zu lassen.
    Wir freuen uns sehr, dass es Euch so gut geht, besonders so ne Spontanheilung hat man ja auch nicht alle Tage…..
    Ihr habt ja schon mächtig was gesehen und erlebt. Beneidenswert.
    Wir wünschen Euch, das es so weitergeht – kleine Pannen machen so eine Reise ja erst zum Erlebnis :-))
    Also, liebe Grüße aus der nassen und kalten Heimat und paßt gut auf Euch auf

    Renate und Rudi

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