Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Roller-Ausfahrt

Los ging unsere Tour mit dem Besuch der Mahamuni Pagode in Mandalay. Hier wird ein fast 4 Meter hoher Buddha tagsüber pausenlos von gläubigen Männern (Frauen dürfen nicht mal in die Nähe) mit Blattgold beklebt. Irgendwas zwischen 3,5 -12 Tonnen Gold sollen lt. unserem Reiseführer bereits verklebt worden sein. Der Wert ist zwar nicht sehr konkret, aber man kann beim Anblick sehen, dass wirklich schon einiges zusammengekommen ist. Der Gute ist schon sehr unförmig.

Weiter ging es nach Sagaing, mehr als 700 Tempel prägen dort die Hügelkette des Ortes. Einen davon haben wir uns angesehen, vorher galt es aber wieder eine ordentliche Anzahl von Treppen zu bewältigen. Oben wartete ein imposanter Buddha, der allerdings wie fast alle anderen ein trauriges Schicksal erfährt: Über den Kopf der eigentlich generell schön anzusehenden Buddha Figuren wird nämlich neuerdings ein in bunten Farben leuchtender und blickender Heiligenschein angebracht. Es sieht furchtbar aus.
Das nächste Ziel war Inwa, eine Insel die per Fährboot erreicht wird. Dort warten Pferdewagen die einen von Kloster zu Pagode zu Pagode und Kloster bringen. Nach einer entspannten Stunde hat man alles gesehen – von außen jedenfalls.

Als letzte Station stand dann der Ort Amarapura mit der berühmten UBein Brücke auf dem Programm, die deshalb ein Touristen HotSpot ist, weil die 1,2 km lange Brücke auf 1060 Pfählen gebaut ist, die zum Teil noch aus dem Jahr 1850 stammen. Besonders bei Sonnenuntergang soll der Aufenthalt dort traumhaft sein. Idylisch war die Brücke tatsächlich, nur leider war es zu trüb, um einen Sonnenuntergang zu sehen.

Die Tour war ziemlich interessant. Zwischendurch hat uns Hasima bei Goldschlägern, Seidenfabriken, Holzschnitzern etc. abgesetzt. Großteils natürlich als Verkaufsshow, aber durchaus ok.

Gib den ersten Kommentar ab

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert