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Marrakesch & Start Road-Trip

Am Abend treffen wir auf unsere herzliche Guide-in „Attika“, die uns und weitere 4 Gäste per Food-Tour durch Marrakesch führt und immer wieder gibt es zwischendurch etwas leckers zu Essen. Wir starten in einem Local Cafe mit einer Art Donut und einem Minztee. Danach gibt es Lamm, das in einem Bodenloch stundenlang gegart wird. Anschließend probieren wir Oliven, Nüsse und zuckersüße Teilchen, bevor wir uns auf dem Djemaa al Fna erst zum Süppchen und dann zur Tajine niederlassen. Zum Abschied gibt es einen Gewürztee – ein gelungener Abschied für Marrakesch. Die trubelige Stadt hat uns gut gefallen und es gibt viele schöne Ecken, nur unsere Unterkunft und auch deren Lage hat uns ganz schön Nerven gekostet.

Weil unser Riad aufgrund der engen Gassen nicht direkt per Auto erreichbar ist und in der Nähe keine Taxis auffindbar sind, haben wir für den nächsten Tag über die Unterkunft einen Fahrer gebucht, der uns für zur Mietwagenstation bringt. Alles ist mit dem Riad haarklein abgesprochen und auf der Karte gezeigt. Irgendwann auf der Fahrt fallen uns Flugzeuge auf und als wir nachfragen, wohin die Reise geht, antwortet der Fahrer natürlich mit „Aeroport“. Wir kommunizieren mit „Händen und Füßen“, eine Frau wird zum dolmetschen hinzugezogen und 5 Telefonate später sind wir auf dem richtigen Weg und bekommen etwas später unseren Fiat Panda übergeben.

Die Fahrt durch Marrakesch ist leichter als gedacht und auch sonst lässt es sich in Marokko sehr easy fahren.

Wir nehmen die übliche Strecke über den Tizn Ticka Pass und über das Atlasgebirge. Danach biegen wir auf die Piste nach Telouet ab, die Landschaftlich schöner sein soll bzw vermutlich ist. Ganz klar war uns aber nicht, was uns hier erwartet und so hoppelt unser Panda die nächsten 25 km im Schneckentempo über Steinpisten. Zwischenzeitlich ist die Temperatur auf 9 Grad Nieselregen gesunken und weit und breit gibt es nichts zu essen. Alles in allem eine ungute Kombination. In Telouet finden wir dann aber natürlich doch ein gutes, spätes Mittagsmenü nur das Wetter wird nicht besser. Wir durchfahren tolle Landschaften aber die Stopps machen aufgrund des kalten Windes keinen wirklichen Spaß und fallen entsprechend kurz aus. Ait Ben Haddou, das alte Berberdorf, in dem u.a Gladiator gedreht wurde, lassen wir sogar ganz aus. Vermutlich kommen wir auf dem Rückweg nochmal hier vorbei, dann haben wir hoffentlich mehr Glück.

Um kurz nach sieben erreichen wir unser Unterkunft „Kasbah Ait Ben Hadda“ die malerisch auf einem Hügel thront und wirklich was hermacht. Die kleine Burg ist aus Stroh und Lehm gemacht, jedenfalls zum Teil, so wie es hier bei vielen Häusern und Mauern üblich ist.

Ein Kommentar

  1. gast gast 6. Mai 2018

    Wunderschöne Bilder und ich krieg richtig Fernweh. Marrakech und überhaupt Marokko sind eine Reise wert! Oder auch zwei, drei!!!! Es gibt in der Altstadt so schöne Riads, hattet einfach Pech! Weiterhin eine gute Reise und viele tolle Erlebnisse. Warte noch auf die Bilder von den Affenpfoten!

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