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Marrakesch – 1001 dB Nächte

Nach einem vierstündigen Flug erwartet uns Marokko, aber leider nicht der über unser Riad gebuchte Fahrer für den Airport Transfer. Nach einem Telefonat wird klar, das uns auch niemand mehr abholen wird und wir lassen uns vom Erstbesten eine vermutlich zu teure Fahrt aufschwatzen. Aber wer hat nach 23 Uhr schon groß Lust zu verhandeln.

Das fängt ja schon mal gut an, läßt sich aber leider noch steigern: Unser kleines Riad ist zwar hübsch hergerichtet, aber derart hellhörig, dass die Nacht zur Katastrophe wird. Unsere Unterkunft ist leider ein Reinfall und auch der erste Blick bei Tageslicht auf Marrakesch – von der Dachterrasse aus – ist leider nicht vorteilhaft. Das gute Frühstück in der Sonne hebt dann aber die Stimmung und wir ziehen los in Richtung Innenstadt und kehren auf einen ersten Minztee in ein Straßenkaffee ein. Durch die unzähligen Verkaufsstände der Souks wandelt man fast labyrinthartig, aber Florian hat den Dreh zur Orientierung recht schnell raus. Am Nachmittag sind dann unsere Akkus erstmal leer (kein Wunder, nach dieser Nacht) und es bietet sich die Idee eines Nickerchens an. Zurück im Riad sind nun allerdings die Bauarbeiter am Werk, die die Nachbarmauer einreißen und so flüchten wir in ein nobles Spa zum Hammam und werden eine Stunde lang im Dampfbad geschruppt und geknetet. Zum Abend beobachten wir das Spektakel auf dem Djemaa al Fna Platz mit Schlangenbeschwören, Artisten u.s.w.

Am nächsten Tag der steht der südliche Teil der Altstadt auf dem Programm. Wir schauen im Bahia Palast und bei den Saadier Gräbern vorbei. Am besten gefallen uns aber die schönen Dachterrassen, die es überall zu finden gibt. Mit der Kosy Bar heute und dem Atay Cafe gestern haben wir zwei besonders geniale Plätze mit Blick auf das schneebedeckte Atlasgebirge gefunden.

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