Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Madeira Teil 2: Stützpunkt Lombada Dos Marinheiros

Am dritten Tag ist packen angesagt, denn wir wechseln von der Ostküste an die Süd West Spitze der Insel. Bevor wir in unserer neuen Unterkunft ankommen, starten wir noch zu einer anstrengenden aber märchenhaften Wanderung in Ribeiro Frio am Levada do Poco. Im leichten Nebel (es könnte auch eine Wolke sein) steigen wir in mitten eines Lorbeerwaldes einen schönen Weg, mit wellenartig angelegte Treppen, hinauf und landen plötzlich auf einer sonnigen Hochebene. Die toten Schafe am Wegesrand drüben kurzzeitig die Stimmung.

Zum Mittagessen haben wir uns ein schönes Plätzchen herausgesucht, das direkt am Strand liegt und nur über eine Seilbahn (oder per Schiff) erreichbar ist. Strahlender Sonnenschein und circa 25° sind optimal für eine Runde im Wasser.

Am Abend erreichen wir dann auch unsere neue Unterkunft, Madeira Native Motion Guesthouse, in der Nähe eine Steilklippe, 700 Meter über dem Meer.

Hier lässt es sich deutlich besser schlafen.

Auch unser nächster Tag hält ein Highlight parat. Zuvor geht es aber zu einem Vulkan Center, in dem wir durch Lavahöhlen geführt werden, und die Entstehung Madeiras recht anschaulich gezeigt bekommen. Danach halten wir noch mal in Porto Moniz, einem kleinen Ort, der für seine Lavaschwimmbecken bekannt ist. Hier hatten wir am Vormittag schon einen stop eingelegt, mit dem Vorhaben, eine Runde im Wasser zu drehen. Das Wetter war aber einfach zu windig und zu kühl und so sind wir nur mit den soft Shell Jacken an der Küste entlang spaziert und unverrichteter Dinge weiter gefahren. Jetzt, am Nachmittag, stehen wir wieder an der gleichen Stelle, das Wetter ist allerdings nur geringfügig besser. Florian Überredungskünste und die Tatsache, dass circa 15 weitere Leute im Wasser sind (die scheinbar weniger frieren als die mit Jacken begleiteten Leute drum herum) sorgen dafür, dass wir tatsächlich zu zweit im Wasser landen. Lufttemperatur circa 17°, Wassertemperatur liegt bei 22°, und so ist es angenehmer als gedacht. Es macht sogar Spaß – die tosenden Wellen brechen immer wieder über die Begrenzung der Pools und der Ausblick ist wirklich herrlich.

Im Anschluss folgte ein Tag das absoluten Nichtstuens – abgesehen von Florian, der zu einer kurzen Erkundigung aufgebrochen und leider recht verschrammt wieder zurückgekommen ist. Bei 28° lässt es sich ganz herrlich im Gästehaus am Pool liegen und ein kleiner Sonnenbrand bleibt als Andenken.

Tags darauf, sind wir zu einer Levanawanderung mit fantastischen Blick auf die Südküste aufgebrochen. Die Küsten haben wir uns dann im Anschluss noch genauer angesehen und in Paul de Mar ein schnuckeliges kleines Bistro, mit Blick auf die spektakulären Wellen entdeckt.

Leider ging die Woche viel zu schnell rum, gerne wären wir noch länger in der Sonne geblieben. Vor unserem Abflug haben wir noch einen Abstecher zum Skywalk und nach von Funchal gemacht, bevor wir uns von der lahmen Ente (Renault Clio) am Flughafen wieder getrennt hatten.

Gib den ersten Kommentar ab

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert