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Karibisches Finale

Ein weiterer Fahrtag steht uns bevor, der uns an die südliche Karibikküste bringen wird. Nach ca. 4 Stunden Fahrzeit erreichen wir unsere Unterkunft am Cocless Beach. Die Begeisterung zur Unterkunft hält sich in Grenzen: eine schattige Anlage mit freundlichem, aber total unfähigem Personal und das schlimmste Frühstück der gesamten Reise. Toastbrot, Butter und Marmelade sind ungenießbar und so bleiben nur Reis und Bohnen… Der nahe Strand ist nicht sonderlich schön und wegen der Felsen und starken Strömung zum Baden nicht geeignet. Mit über 100 Euro pro Nacht zahlen wir für die gebuchten 4 Tage eindeutig zu viel.

Wir machen das beste draus und sind eh die meiste Zeit unterwegs. Die kleinen Wanderungen im Manzanillo und Cahuita Nationalpark sind prima und gehen meist am Strand entlang, so das man sich zwischendurch in die Fluten werfen kann und somit auch den lästigen Stechmücken kurzzeitig entflieht.

Im Cahuita sind wir mit einem Guide unterwegs, der uns zeigt, was wir alleine niemals gesehen hätten: Wasserläufer, Fledermäuse, eine Schlangen, Waschbären, Spinnen mit bombenfesten Netzen, essbare Blüten, und endlich: freilebende Faultiere. Meist ist allerdings nur ein Fellknäuel oben im Baum zu erkennen. Und Affen natürlich. Und viele Vögel, mitunter die wunderschönen Tucans.

An einem Nachmittag sind wir auf einer Kakaoplantage zur Schokoladentour. Wir lutschen fruchtige Kakaobohnen direkt vom Baum, bekommen den Herstellungsprozess gezeigt und einiges zum Probieren. Lecker und interessant ist eine sehr gute Mischung!

Sehr gut ist übrigens auch das Essen hier. Zwar gibt es tatsächlich überwiegend Reis und Bohnen, aber immer in Kombination anderen leckeren Dingen. Zusammen mit Fleisch, Salat und Kochbananen entsteht das Nationalgericht Casado, was die meiste Zeit auf unseren Tellern landet.

Aber auch Pasta, Steak, Kartoffelbrei (mmhhh), Pizza, Burger, etc sind überall zu haben.

Hier an der Karibikküste wird, im Gegensatz zu den anderen Teilen Costa Rica’s mit Kokosmilch gekocht, vieles läuft etwas langsamer und Reggae Musik gehört in jede Strandbar. Eine besonders nette haben wir uns in Puerto Viejo ausgesucht, mit sehr schräger Reggae Live Musik … Aber lustig war’s in jedem Fall.

Für die letzen beiden Tage wechseln wir nochmal die Unterkunft. Im nahen Cahuita beziehen wir ein Zimmer im Goddness Garden Resort. Das Hotel liegt mitten in einer großen Waldanlage und bietet vorrangig Yogaausbildungen an. Wir erfreuen uns am fabelhaften Frühstück und am wunderschönen Pool, mitten im grünen, umgeben von zum Teil unberührtem Jungle und mit direktem Blick auf ein Faultier, das sich den ganzen Tag lang beobachten lässt. Ein richtig guter Abschluss!

 

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