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Im grünen Orosi Tal

Bevor der nächste Ortswechsel ansteht, statten wir dem Alturas Wildlife Sanctuary noch einen Besuch ab. Die Anlage liegt wunderschön auf einem Hügel und beherbergt verletzte Tiere bzw. solche, die nicht mehr ausgewildert werden können. Wir sind recht früh, die Tour beginnt erst in ca. 2 Stunden aber die Wartezeit lässt sich dort ganz wunderbar verbringen, obwohl es irre heiß ist. Immerhin hatten wir echtes Glück, überhaupt noch 2 Plätze bekommen zu haben.

Die Tour selbst ist… naja. Ein paar verschiedene Äffchen, Vögel und anderes Kleingetier, das in Käfigen steckt. Sehr viel Text und alles etwas langatmig. Interessant sind die Faultiere, die wir bisher noch nicht gesehen hatten.

Unsere Unterkunft Café del Mar und auch der dortige Strand in der Nähe des Manuel Antonio Parks sind keine Erwähnung wert. Wir freuen uns auf den für morgen geplanten Ortswechsel ins Orosi Tal und die dortige Abkühlung. Die Temperaturen an der Küste sind nämlich ordentlich hoch und die Luftfeuchtigkeit fast unerträglich.

Für die Fahrt nach Orosi stehen 2 Routen zur Auswahl: außenrum, 220 km über die gute Straße oder der direkte Weg, 140 km. Wir nehmen letzteren und kurven großteils hoppelnd 4 Stunden durch die Pampa.

Das herrliche grüne, hügelige Orosi Tal ist touristisch noch nicht sehr bekannt und entsprechend einfach fällt die Hotelsuche, denn hier ist nicht das meiste bereits ausgebucht. Im Gegenteil, wir landen in einem einfachen Hotel, etwas abseits am Hügel und sind für die kommenden 3 Tage tatsächlich die einzigen Gäste. Das Personal besteht aus 3 Mädels und ist das herzlichste, dass wir bisher hatten.

Gegenüber des Hotels ist ein Hügel, den wir beim Frühstück beschließen zu bestiegen. Nachdem der fast senkrechte Anstieg geschafft ist, ist die Tour super (17 km und 600 Hm). Das Wetter spielt hier prima mit, nicht zu heiß und trotzdem schön sonnig. Auch unser Ausflug zum Irazú Vulkan (3.432 m hoch) ist von Erfolg gekrönt. Bei bestem Wetter und (nicht selbstverständlicher,) klarer Sicht über den Wolken lassen wir uns den Wind um die Ohren wehen.

Da Silvester ist, möchten wir im Ort Abends irgendwo nett essen gehen. Unser ausgesuchtes Restaurant hat geschlossen, die Alternative auch. Wir fahren die Straßen ab, aber nichts hat geöffnet. Lediglich in den Bars ist was los. Wir landen im Hotelrestaurant, halten diesmal aber nicht bis 24 Uhr durch. Die Böllerei weckt uns und wir haben vom Hügel aus einen tollen (kurzen) Blick, auf das Feuerwerk.

 

 

Ein Kommentar

  1. gast gast 3. Januar 2020

    So schöne Bilder und ich hoffe, dass ich sie mal in “ groß “ sehen kann. Und top fit seid ihr auch 600 Höhenmeter, Respekt!

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