Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Ho Ho Ho – Weihnachten am Rincon

Nett war er ja, unser Bungalow in der Paraiso Lodge. Aber wie überall bisher hier, schlafen wir nicht besonders gut. Hier liegt es am Wetter. Regnen tut es ja sowieso fast die ganze Zeit, aber nachts weht hier ein derart heftiger Wind durch den hübsch und dicht bewachsenen Garten, dass man von dem Lärm der Bäume tatsächlich aufwacht. Ohrenbetäubend.

Die Lücke im Regen nutzen wir für eine Ausfahrt zu den Manzanillo Thermalbädern, einer privaten Gartenanlage mit ca. 7 warmen Pools, die wir fast ausschließlich für uns haben.

Am nächsten morgen ziehen wir weiter. Der Rincon Nationalpark ist unser nächstes Ziel, hier lassen sich einige vulkanischen Aktivitäten zu beobachten. Der Park besteht aus den Sektoren Santa Maria und Pailas. Ersterer ist zwar schwerer erreichbar (30 Minuten Fahrt über Geröllpiste) soll der ursprünglichere, weniger frequentierte sein und ist somit unser Ziel. Dort angekommen hat der Park leider geschlossen: die Flüsse führen zu viel Wasser.

Wir fahren erstmal alles wieder zurück und steuern den anderen Sektor an. Auf der Mitte der Strecke versperrt ein Tor die Straße und Wegezoll wird verlangt. Natürlich finden wir das nicht gut und weil Google Maps eine alternative Piste aussenrum anzeigt, drehen wir um. Wäre ja gelacht, wofür haben wir die Allrad-Karre! Nach gut 45 Minuten geholpere über Stock und Stein stehen wir wieder am Tor und bezahlen für die Weiterfahrt. Die Alternativroute war abenteuerlich, aber irgendwann halt doch zu Ende.

Im Park laufen wir uns dann auf den zwei Wegen (20km, 650 Hm) die Füße platt. Die erste Tour führt zu einem schönen Wasserfall, ist aber streckenweise sehr schwierig zu gehen, weil der Weg recht rutschig, steinig und verwurzelt ist.

Anschließend laufen wir die Rundtour auf der es brodelt, stinkt und blubbert. Alles in allem war es hier deutlich besser als erwartet.

Kurz bevor der Park um 16 Uhr schließt sind wir wieder am Eingang und checken aus. Andernfalls wird nämlich eine Suchaktion gestartet. Obwohl man überhaupt keine Chance hat, sich zu verlaufen oder überhaupt die Wege zu verlassen muss man sich per Ausweis bei Ankunft eintragen und angeben, welchen Weg man läuft, etc.

Neulich im Tenorino Park wurden am Eingang die Taschen nach Zigaretten, Alkohol oder Messern durchsucht. War auch seltsam…

Wir haben lange überlegt, ob wir uns eine Nacht in der Hacienta Guachipelin gönnen sollen, die preislich eeetwas über dem üblichen Budget liegt. Nachdem die Unterkunft aber echt klasse aussieht und auch noch Hot Springs dabei sind, entscheiden wir, dass unsere Weihnachts-Euros hier sehr gut aufgehoben sind.

Die Anlage ist einzigartig, mit Schlangenfarm und Schmetterlingshaus und kleinen Wanderwegen und Aktivitäten, für die wir leider keine Zeit haben. Aber die Hot Springs besuchen wir, sogar 2 Mal. Mehrere Becken mit Temperaturen zwischen 37 – 50 Grad liegen an einem Fluss, mitten im Wald. Wir finden, dass uns der Vulkanschlamm ganz ausgezeichnet steht und die Haut ist danach tatsächlich ganz weich. Ach ja, und wir schlafen zum erstem mal hier fantastisch! Lieben Dank an Renate & Rudi 🙂

 

Gib den ersten Kommentar ab

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert