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Everglades

Vorteilhafter Weise steigen wir diesmal wieder in Stuttgart in den Flieger und ersparen uns somit den Weg nach Frankfurt oder München. British Airways bringt uns zuerst nach London, dann weiter nach Miami – allerdings leider nur uns, nicht unseren Koffer.

Der Kofferraum unseres schick-roten Doge Charger GT AWD (über 300 PS) Mietwagens bleibt also erstmal leer und wir fahren noch kurz die 30 Minuten zum Hotel, um dann totmüde ins Bett zu fallen. Das fehlende Gepäck ist daher nur halb so wild und zum Frühstück steht der Koffer auch bereits an der Rezeption.

Zum Frühstück treffen wir – wie auch schon in NewYork – zu uns sehr unüblichen Zeiten ein. Der Koffer ist auch schon da. Aber aufgrund der Zeitumstellung klappt das Aufstehen um 6/ 7 Uhr halt wie von alleine.

Den ersten Tag verbringen wir im südlichen Teil des Everglades Nationalparks. Wir laufen den Gumbo Limbo Trail, den Anhinga Trail und zu einem Aussichtspunkt – annähernd ohne Steigung. Aber alles ist hier so flach (Floridas höchste Erhebung ist ca. 100m) , dass man dennoch einen recht weiten Blick auf Sumpf und Gras hat.

Am Ende, in Flamingo angekommen, schlendern wir etwas am Hafen entlang und entdecken dort die ersten Manatees, kleine Seekühe. Krokodile haben wir heute natürlich auch gesehen, allerdings weniger als erwartet, nämlich nur eines.

Mehr davon gibt’s am nächsten Tag zu sehen. Wir radeln bei 30 Grad einen 27km langen Weg im Shark Valley entlang und entdecken immer wieder Krokodile, die meist träge im Wasser vor sich hin tümpeln. Aktiver sind da die Vögle – vielen große Graureiher und sonstiges Federvieh sind ständig präsent.

Kulinarisch muss unser Trip noch etwas optimiert werden. Überall sind hier Fast Food Läden, in einer unglaublichen Anzahl – einer nach dem anderen. Heute hat uns Wendy zum schnellen Burger-Abendessen verleitet. Müde und statt sind wir die paar hundert Meter zurück ins Hotel geschlendert um an der Tür festzustellen, dass ich meine Tasche über dem Stuhl hängen gelassen hatte. Im Dodschi sind wir schnell rüber gebraust und die Tasche hing noch dort. Welch ein Glück!

 

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