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Bira

Die erste Nacht war ein Graus! Die Wände unseres schönen Bungalows im Kaluku Kafe sind nur aus Stroh/Bast und die vorbeifahrenden Roller sind keinen Meter entfernt. Moskitos nerven und stechen und auch der Jetlag hindert am Einschlafen. Von der nahegelegenen Mosche, die um 4:30 für ca. 20  Min. lautstark zum Gebet aufruft, hatten wir auch nichts gewusst.
Weil auch noch das Frühstück schlecht ist, machten wir uns auf den Weg um und die Gegend zu erkunden und nach einer neuen Bleibe zu suchen.

Nach ewigem Herumgetrotte in der Mittagshitze tauschten wir bei einem Kiosk ordentlich Bargeld gegen etwas Wasser und eine Mitfahrgelegenheit. Zu dritt auf dem Roller, Florian am Lenker, hoppelten wir die Buckelpiste entlang und fanden in der Mangga Lodge am Bara Beach eine neue Unterkunft die wir Tags drauf beziehen konnten.

Warum auch immer, die zweite Nacht schliefen wir richtig gut, sind dann aber trotzdem wie geplant umgezogen. Obwohl der neue Bungalow doppelt so teuer, weniger schön und nicht so direkt am Meer war, war das schon richtig so! Der Strand am Bara Beach ist ewig lang und einsam, wir haben beim Schnorcheln tolle Fische, Korallen und sogar große Schildkröten gesehen. Außerdem lernten wir Matthias und Birgit, sehr nette Leute kennen. Zu viert charterten wir zwei Tage später ein Auto, um den langen Weg zurück nach Makassar zu fahren. Von der ursprünglichen Idee, direkt von Bira nach Rantepao zu kommen wurde uns nämlich abgeraten, weil das zu umständlich, zu lang und zu teuer sein soll. Besser wäre es, 5 Stunden zurück nach Makassar zu fahren und dann den Nachtbus (8 Stunden) nach Rantapao zu nehmen, weil man auf den bequemen Liegesitzen so super schlafen kann. Klingt einleuchtend, später mehr dazu.

Wir hatten eine echt lustige Autofahrt mit interessanten Stopps:

– bei den Bungi Schonern „Werften“

– bei den Meersalzgewinnungsfeldern. Hier hält vermutlich nur äußerst selten ein Tourist an und so wurden gleich die Nachbarn herbeigerufen um die europäische Attraktion zu begutachten, zu fotografieren und anzufassen. Das ist etwas merkwürdig, aber alle sind unglaublich nett.

– und zu guter Letzt zum Reifenwechsel, weil die merkwürdigen Geräusche vom platten Reifen kamen.

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