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Bagan – Tempeltour

Tatsächlich hatten wir für die nächsten Tagen ein besseres E-Bike und es ist herrlich, lautlos durch Bagans Sandpisten zu cruisen. Auf ca. 40 km² verteilen sich ca. 3.400 Tempel, Pagoden (und ein paar Klöster). Während der Fahrt tauchen unentwegt neue Gebäude auf: winzig kleine, ziemliche große (bis 61 m), restaurierte, zerfallene, ganz einsame und manche von Touristen überlaufene. Letzeres zum Glück aber nur recht selten. Außer zum Sonnenuntergang! Da versucht nämlich jeder einen möglichst guten, weit oben gelegenen Platz auf der Shwesandaw Tempel Pyramide zu ergattern. Wir natürlich auch und so standen wir mit Hunderten Leuten im Gedränge – umrundet von einer Videodrohne. Sachen gibt es inzwischen…

Der Sonnenuntergang war hübsch anzusehen, für den nächsten Tag suchten wir uns allerdings einen unbekannteren Tempel für den Sonnenuntergang und mit nur wenig anderen Leuten und einem leckeren Myanmar Bier im Gepäck, war das dann die deutlich bessere Wahl.

Dazwischen lag noch ein Sonnenaufgang, den allerdings nur einer von uns Beiden live bewundern konnte. Ihr dürft raten, wer damit gemeint ist und wer sich einfach nicht dazu aufraffen konnte, früh um 5 Uhr aufzustehen 😉 Trotz bitterlicher Kälte war der Frühaufsteher allerdings hellauf begeistert und die Fotos sind in der Tat traumhaft. Die Stimmung war einmalig, fast alleine auf der Tempelspitze, und dann langsam beginnt wieder das Leben mit der im Nebel aufgehenden Sonne. Die Vögel zwitschern und die ersten Sonnenstrahlen entfrosten mich wieder.

Generell kann man zu Bagan sagen, dass es uns dort ausgesprochen gut gefallen hat und wir gerne noch einen weitere Tage / Wochen geblieben wären. Allerdings stand die Weiterreise zum Inle See an und mit Reise-Tabletten bewaffnet waren wir vorbereitet, für die 9 stündige Busfahrt.

Ein Kommentar

  1. Bärbel 27. Dezember 2015

    Wunderschön – das Früh aufstehen hat sich auf jeden Fall gelohnt! So was vergisst man nicht so schnell!

    Lieben Gruß und schreibt nur fleißig weiter!

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