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Ab in die Mitte

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Lopburi: 14.800020, 100.629071
Domaine villate limoune: 30.394700, -9.208970
Bangkok Station: 13.739400, 100.517000
Railway station Ayutthaya: 14.356700, 100.583000

Eigentlich hätten wir noch 3 Tage Inselleben vor uns gehabt, aber die Wetteraussichten sahen gar nicht gut aus und langweilig wurden uns auch irgendwie. Also hatten wir beschlossen, dass ein Tag im Regen ausreicht, denn selbst der Nobelitaliener ist nur halb so viel wert, wenn man hinterher 20 Minuten patschnass durch den Regen läuft. Nach kurzer Recherche haben wir die Städtchen Ayutthaya und Lopburi in Zentralthailand als nächste Ziele auserkoren. Mit Boot und Bus ging es über die KhaoSan Road zum Bahnhof in Bangkok und, welch ein Timing, 4 Minuten vor der offiziellen Abfahrt hatten wir die Zugtickets für den Weg nach Ayutthaya gelöst.

Die alte Königsstadt Ayutthaya erreicht man bereits nach 1,5 Stunden urgemütlicher Bahnfahrt. Die alten Tempel und Tempelruinen lassen sich am besten mit dem Fahrrad erkunden, was wir dann tagsdrauf auch ausgiebig taten, bevor es weiter nach Lopburi ging. Eine weitere Nacht hätten wir im widerlichsten und unbequemsten Hotel (Ayothaja Riverside) unserer Reise auch nicht ertragen wollen.

Lopburi liegt zwei weitere Zugstunden entfernt und ist ein kleines, nettes Städtchen, allerdings sehr wenig europäisch-touristisch und so ist die Fortbewegung nicht ganz einfach. Nirgendwo gibt es Roller oder Fahrräder zu mieten, Taxis sieht man auch fast nie. Nur die Motorradtaxis lassen sich über das Hotel bestellen und wie es hier brauch ist, sitzen wir halt wieder zu dritt auf dem Roller. Ansonsten laufen wir uns die Fuße etwas platt und werden immer wieder gefragt, wie wir zum aktuellen Standort (Restaurant/Kreuzung etc.) gekommen sind. Die Antwort „zu Fuß“ hat bisher noch jeden entsetzt. Abgesehen von ein paar alten und neuen Tempeln ist Lopburi als „Affenstadt“ bekannt. Und tatsächlich, das Gebiet um den Prang Sam Yot Tempel ist von hunderten, freilebenden Javaneraffen bevölkert, ca. 3000 sollen es insgesamt in der Stadt sein. Die Tiere sind Menschen (meist mit Futter) gewöhnt und recht frech. Von mehreren gleichzeitig angesprungen zu werden kann ganz schön unangenehm sein – da wird gekrallt und an den Haaren gezogen. Richtig beängstigend wird es, wenn man versucht, eines der kleinen Äffchen hochzuheben/festzuhalten. Das Äffchen schreit kurz und die ganze Affenbande stürzt wütend schreiend auf einen zu. Da sucht man dann schon recht schnell das Weite. Trotzdem ist es faszinierend zu beobachten, wie sich die Affen frei in der Stadt bewegen, auf Ampeln und Autos sitzen, über Stromkabel turnen und fressen, was nicht niet und nagelfest ist.

Nach 2 gemütlichen Tagen zuckeln wir gleich morgens wieder mit dem Zug durch die Landschafft zurück nach Bangkok. Die letzte Tage des Jahres und leider auch unserer Reise stehen bevor.

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